Lehm kann aus unserer Sicht einen großen Beitrag leisten.
Martin Rauch fasst es in einem Interview mit dem Tagesanzeiger sehr gut zusammen: „Lehm ist ein Krisenbaustoff. Er braucht wenig Energie, viel Arbeitskraft und schafft gesunden Wohnraum.“
Leider ist in unserem Wirtschaftssystem die menschliche Arbeitskraft unglaublich hoch besteuert und weniger die teilweise umweltschädlichen Baumaterialien. Einer der Gründe warum es teurer ist, mit Lehm zu bauen als mit synthetischen Baumaterialien.
Kommen wir zum positiven Aspekt: Lehm schafft gesunden Wohnraum. Abgesehen davon, dass bei der Herstellung z.B. kein Brennen notwendig ist, wie bei Zement oder Kalk und somit die Luft nicht verschmutzt wird, reguliert Lehm auch noch das Raumklima in unseren Wohnräumen. Er bietet außerdem eine tolle Speichermasse, was insbesondere im Holzbau genutzt werden kann, da dieser aufgrund seiner geringen Masse zur Überhitzung tendiert. Auch ein Thema, dass in unseren Breitengraden aufgrund der Erwärmung immer brisanter wird.
Wie immer freuen wir uns über eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren. Und wer live mit uns diskutieren will: Am 20.04.2024 sind wir im KUZ in Perg zu einem Vortrag zum Thema „Baukultur Lehmbau“ eingeladen!

