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Diesen September dürfen wir in der Klimaoase unseren ersten und hoffentlich nicht letzten Lehmbauworkshop veranstalten. Der neugebaute Pavillon erhält eine Rückwand aus unterschiedlichen Techniken, die wir dann auch verputzen.

Außerdem bieten wir auf Nachfrage auch eine Lehmbauwerkstatt für Kinder an. Hier steht das Kennenlernen des Materials und viel Spaß im Vordergrund!

Danke an Christoph Wiesmayr und das ganze Klimaoasen Team für die Kooperation und an Daniela Waser für die tollen Flyer!

Sebastian arbeitete ja schon länger bei der Lehmbaufirma Raum.formen OG mit, genauer genommen seit 2016. Iris hat seit 2018 immer wieder mal bei Projekten mitgearbeitet und so war es nur eine Frage der Zeit bis sie auch in die Firma eingestiegen ist. Diesen Januar 2022 war es dann so weit und sie hat unterschrieben, seither sind unsere zwei aktiven Lehm erleber*innen in einer Firma tätig. Immer wieder haben wir auch für die Workshops von kollektiv.LEHM.erleben mit Raum.formen kooperiert, beispielsweise für die Lehmwerkstatt des Kuddelmuddels ab 2020 und den Workshop im Zuge des Symposiums „Let’s talk about Earth“ auf der Kunstuni Linz. Ende letzten Jahres fiel die Entscheidung, dass das kollektiv in die Firma eingegliedert werden soll, um so auch eine rechtliche Form zu erhalten. Das ging mit Iris Einstieg einher.

Unser Ziel ist es weiterhin Lehmbau bekannter zu machen und Menschen zu ermöglichen das Material zu erleben. Zusätzlich wollen wir Baumenschen (Bauherr*innen?!) die Möglichkeit geben durch Workshops die Entscheidung zu treffen, ob (und wie) sie Lehm in ihren Häusern verbauen wollen.

Wir freuen uns auf alle weiteren Workshop und die Projekte die kommen werden!

Euer kollektiv.LEHM.erleben
Lehmbildung von Raum.formen OG

Auch dieses Jahr durften wir mit dem Kuddelmuddel wieder eine Woche lang an der Donaulände mit Lehm experimentieren und mit 27 Kindern unsere Lehmwerkstatt veranstalten.

Dieses Jahr hatten wir internationale Unterstützung von unserer Praktikantin Lea aus Berlin. Auch sie hat zum ersten Mal mit Lehm gearbeitet und wir denken auch sie wurde mit dem „Lehmfieber“ angesteckt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die tatkräftige Unterstützung.

Es sind wieder tolle Skulpturen, unzählige Mini-Lehmöfen und ein echter Pizzaofen entstanden. Außerdem war die Kugelbahn wieder im Einsatz und wir haben eine (halbe) Welt mit erdigen Wesen besiedelt. Und abschließend durften sich unsere Lehmbauer*innen mit ihren Händen auf Platten verewigen.

Wir freuen uns auf 2022!
Psst – Schaut mal in unseren Kalender, der Termin steht schon! 😉

kommt vorbei wir stampfen gerade! Wetter ist toll – mehr kann man sich nicht wünschen.

Warum wir tun, was wir tun?

Sebastian Mayer:
„Für mich steht bei diesem Projekt an erster Stelle, das Iris, Markus und ich, gemeinsam arbeiten, die Idee (ohne lange zu fragen) umsetzen.
Mir geht es auch um die Verbreitung der „baustelle demokratie“, neue Kontakte knüpfen oder auch die Idee gemeinsam weiterdenken… weiterbauen!?
Zu zeigen, wie einfach man, mit dem fast überall vorhandenen Material Lehm, eine Bank, eine Mauer oder auch ein Haus bauen kann.
Es ist das erstes Projekt von „baustelle demokratie“.“

Iris Nöbauer:
„Es gibt so viele öffentliche Plätze in Linz – viele mit tollen unentdeckten Qualitäten, manche bei denen die Qualitäten nicht so genutzt werden wie sie es könnten. Ich fände es einfach schön wenn die Stadt belebter wird und echte qualitative Aufenthaltsräume geschaffen werden, wo man sich treffen kann auch ohne zu konsumieren. Heute wollen wir einfach mal darauf aufmerksam machen wie einfach es ist sich ein eigenes „Nest“ zu schaffen, mit Spaß und im Team. Danach noch gemeinsam zusammenzusitzen und darüber zu sprechen was wir in Zukunft alles so machen können! Lehm ist ein tolles Material und unsere Bank ist ein kleines Zeichen dafür, hoffentlich kann unser Projekt wachsen, bis es sich sogar eventuell in einem Haus formulieren kann.“

(inartsanddesign.wordpress.com)

Markus Luger
„Warum ich mache, was ich mache:
Demokratie braucht Räume. Öffentliche und offene Räume. Wir schaffen gemeinsam diesen Raum an dem man Diskutieren, Sinnieren und sich wohl fühlen kann (ohne konsumieren zu müssen)
Ich denke also bin ich. Schön und gut, aber Mensch muss auch etwas mit den Händen anfangen können. Manuelle Arbeit bringt Schwung, Schweiß und vielleicht auch Schwielen. Meine Erfahrung: Mit den Händen etwas schaffen erfüllt mich auf vielen Ebenen … und ihr könnt mitmachen!
Der Alltag unserer Gesellschaft ist aus Plastik und Stahl gebaut. Wie wundersam entrückt wirkt da der Baustoff Lehm. Lokal und ressourcenschonend birgt er Möglichkeiten die wir längst vergessen haben. Er will erprobt werden. Lasst uns stampfen!“

( www.markusluger.at)

erste Impressionen: